25.10.2018

Die Wohnraumagentur informiert: Wohnung mieten, kaufen oder verkaufen mit dem Brexit in Frankfurt

Welche Konsequenzen der Brexit auf den Frankfurter Wohnungsmarkt hat - Wird die Wohnungsnot wahr?

Viele rechneten damit, dass die noch ausstehenden Brexit Folgen auch einen spürbaren Einfluss auf den Frankfurter Wohnungsmarkt haben würden. Doch diese Hoffnung kann man relativ schnell nehmen: Unabhängig von den Folgen des Brexit in Frankfurt, wird das Preisniveau des Immobilienmarktes stetig steigen. Besonders die Nachfrage nach möblierten Wohnungen soll demnach wachsen.

Der allgemeine Tonus in der Immobilienbranche prophezeit eine abnehmende Zuwanderung in den Metropolen voraus bei einem simultanen Anstieg an Wohnraum durch diverse Baumaßnahmen. Heißt: Weniger Menschen wollen in die Städte und es gibt mehr Wohnungen, die angeboten werden. Zusätzlich macht sich der fehlende Leitzins bemerkbar. Für viele Investoren dürfte die Schmerzgrenze bald erreicht sein, zumal der Hypothekenzins antiproportional zum Leitzins steigt.

Anders als gehofft werden sich diese Fakten nicht auf dem Frankfurter Wohnungsmarkt widerspiegeln. Der langanhaltende Wohnungsmangel in Frankfurt wird auch zukünftig dafür sorgen, dass der Wohnraum teuer bleibt. Um die Lücken der letzten Jahre zu schließen, wird es noch ca. 10 bis 15 Jahre dauern - so die Experten. Trotz steigender Hypothekenzinsen und fallender Zuwanderung ist und bleibt Frankfurt eine gute Geldanlage und wird Investoren nicht davon abhalten ihr Geld in die Bankenmetropole zu bringen.

Innerhalb der Bankenstadt fehlen schätzungsweise 30.000 bis 40.000 Wohnungen. Problematisch an diesem Wohnungsmangel ist das begrenzte Bauland, das Frankfurt bietet. Immer mehr muss auf das Umland ausgewichen werden um dieses Defizit zu begleichen. Selbst in den Neubaugebieten fehlt mittlerweile Bauland.

Der Baurekord neu enstandener Wohnungen lag bei knapp 4800 Wohnungen in einem Jahr. Als Vergleich: Expertenmeinungen zufolge, müssten rund 7000 Wohnungen im Jahr über mehrere Jahre hinweg errichtet werden um der Nachfrage gerecht zu werden. Der Mangel der letzten Jahre hat extrem Einfluss auf die gegenwärtige sowie zukünftige Situation des Marktes und führt zu einer anhaltenden Wohnungsnot.

Unterschiede sind aber auch innerhalb der Frankfurter Stadtteile zu verzeichnen: Die Innenstadt generell sowie das Westend und das Europaviertel liefern die teuersten Quadratmeterpreise. Dies zeigt aber die generelle Lage in Deutschland: Große Preissprünge und enorme regionale Unterschiede prägen das Preisbild der Immobilienbranche.

Diskussionen über einen neuen Stadtteil kamen für die heutige Situation zu spät. Jegliche Bauprojekte, die geplant und teilweise schon in der Umsetzung sind, benötigen zu viel Zeit bis zur Fertigstellung um die gegenwärtige Wohnungssituation zu entspannen.

Doch Frankfurt wird auch kreativ: Büroflächen sollen umgestaltet werden, Baugenehmigungen für größere Wohnungen sollen nicht mehr erteilt werden und Balkone dürfen bald nicht mehr als 8 qm groß sein. Ob diese Pläne die erhoffte Wirksamkeit verschaffen, wird sich erst in den nächsten Jahren zeigen. Bis aus den heutigen Beschlüssen positive Effekte resultieren, wird es noch dauern und bis dahin wird Frankfurt auch weiterhin bis an seine Stadtgrenzen aus allen Nähten platzen.

 

Our company informs about the empty housing market in Frankfurt with the Brexit - Does the housing shoartage become real?

Which consequences will the Brexit bring to Frankfurt?

 

It was expected, that the missing impacts of the Brexit would have a positive effect on the housing market in Frankfurt. But the reality looks different: Separately from the impacts of the Brexit in Frankfurt, the price level of properties will increase.

Experts suspects that the genereal migration to big cities will decrease. Simultaneously available living space will arise. This means: less people and more space to live. Additionally the missing key interest rate is noticeable. The mortgage interest arise reciprocal to the key interest rate, so that for many investors the limit will be reached soon.

All these facts don't have influence on the housing market in Frankfurt. The long-running housing shortage will also make the few available apartments expensive in the future. To close the gap of the past it will will take 10 till 15 years as some experts suggest.

Within the city, there are missing approximately 30.000 till 40.000 apartments. The biggest problem is that there is no more building space around the surrounding areas in Frankfurt.

4800 was the highest number of newly built apartments in Frankfurt in one year. But that is by far not secure enough for the many missing homes here. The lack of the last years has influence on the present and also the future situation of the housing market. One of the results is a long continuing housing shortage.

Furthermore, there is a big difference within the districts of Frankfurt: The city center, the Westend and Europaviertel districts have the most expensive prices per square meter. This shows the general situation in Germany: Big price jumps and regional differences are significant for the present property sector.

The idea of a completely new district is simply too late. All of the builidng projects, which are planned and partially alreday in implementation need long time until they are finished to ease the living situation.

But Frankfurt gets creative: Office space should transform into living space, building permission arent't given anymore for bigger apartments and balconies aren't allowed to be larger than 8 square meters. It is not clear if these plans will be succesful. It will take time until the resolutions will have a positive effect on the housing market. Until then Frankfurt is still bursting at the seams.

 

 

 

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