Frankfurts neues Herz wurde am letzten Wochenende bei bestem Wetter willkommen geheißen. Es war ein freudiges Fest, dass zur Eröffnung der neuen Altstadt gefeiert wurde.
Nach der offiziellen Eröffnung am letzten Freitag, lockten Shows und Aufführungen, Theater und Live Musik die Besucher in das neue Dom-Römer-Viertel.
Ein Highlight des Spektakels war die Drohnenshow am Samstagabend. Der Andrang war so stark, dass die Polizei sogar die Untermainbrücke für den Autoverkehr sperren musste. Es wird von ca. 150.000 Besuchern allein an diesem Abend ausgegangen.
Und es war Faszination pur: Ungefähr 17 Minuten lang zeichneten 110 Quadrocopter Sternenbilder in den Frankfurter Nachthimmel. Goethes Antlitz, der Römerberg- ja sogar der Eintracht Adler bekamen ich Sternenbild.
Der 3 Tage lange Willkommensgruß an die neue Mitte Frankfurts kostete insgesamt 1,5 Millionen Euro und soll das Ereignis des Jahres gewesen sein. Die tausenden Besucher verteilten sich auf ein recht kleines Gelände: Auf ca. 7000 Quadratmeter verteilten sich die Events und die Besucher des Festes.
Viele Ureinwohner Frankfurts tauschten ihr anfängliches Misstrauen gegen Freude: Die Altstadtrekonstruktion begeistert selbst die, die auch Frankfurts schreckliche Zeit miterleben mussten. Im 2. Weltkrieg wurde das Frankfurter Stadtzentrum, das damals eines der schönsten zusammenhängenden Fachwerkviertel des Landes war, beinahe komplett zerstört. Frankfurt erlebte eine der schlimmsten Zeiten in der Geschichte und die Menschen mussten sich inmitten von Trümmern ein neues Leben erbauen.
Die Stadt, die Kaiser krönte und eines der wichtigsten Zentren des Landes musste sich neu erfinden und aufbauen. Nach den einschneidenden Bombardements entwickelte sich die Stadt zum Finanzmittelpunkt und dies soll an der Jahrhundertrekonstruktion der neuen Altstadt demonstriert werden.
Ab sofort können Klein und Groß die Geschichte Frankfurt besser kennen lernen und einen Eindruck gewinnen, wie Frankfurt vor dem Hochhaus Zeitalter aussah.

