Frankfurt zieht nicht nur Touristen an, sondern ist auch ein beliebtes Reiseziel für Geschäftsleute, Messebesucher, Studenten und Praktikanten. Deshalb sind Ferienwohnungen immer gefragter und oft ein günstiger Hotelersatz.
Dies ergibt für einige Wohnungsvermieter eine lukrative Einnahmequelle:
Relativ leicht lässt sich die Wohnung vermieten und Geld damit verdienen, zwischenzeitlich kommt man bei Freunden oder Familie unter.
Doch die Stadt Frankfurt geht rigoros dagegen vor, da dieses Vermieten der Wohnungen oft keine rechtliche Basis hat. Seit einiger Zeit können Städte ihre eigenen Satzungen zur Regelungen von Ferienwohnungen aufstellen und individuell Einschränkungen vornehmen.
Der Grund für diese Einschränkungen ist, dass man ein unkontrollierbares Ausbreiten der Ferienwohnungen verhindern möchte.
Die Stadt Frankfurt hat schon lange die Wohnungsnot in Frankfurt erkannt. Man möchte dem angespannten Wohnungsmarkt nicht noch mehr dauerhaften Wohnraum entziehen. Das Vermieten der Wohnungen nur an Feriengäste führt dazu, dass die Wohnung zweckentfremdet wird und so der Druck auf den Wohnungsmarkt steigt. Langfristig gesehen führt dies dazu, dass es noch weniger bezahlbaren Wohnraum gibt.
Hinzu kommt, dass oft das Einverständnis des Vermieters fehlt und auch steuerlich dieses Vermieten fraglich ist. Die Einkünfte müssen bei der Einkommenssteuererklärung angegeben werden. Ist das Vermieten die Haupteinnahmequelle, benötigt man sogar einen Gewerbeschein.
Eine kurzzeitige Untervermietung ist weiterhin möglich. Entscheidend sind die Voraussetzungen unter denen eine Vermietung erfolgt. Solange kein kommerzieller, gewerblicher Hintergrund gegeben ist, sind Vermietungen weiterhin erlaubt.
Man möchte das Wohnungen ihrem Hauptzweck nachkommen: dem Wohnen.

