02.12.2021

Die Tücken beim Immobilienkauf in Frankfurt

Mit diesen versteckten Kosten müssen Sie rechnen

Die Mehrheit der deutschen Bürger wünschen sich ein Eigenheim. Das Rhein Main Gebiet ist besonders begehrt. Vor allem Frankfurt am Main liegt weit vorne beim Immobilienwunsch. Frankfurt bietet einen vielseitigen Immobilienmarkt: Wohnen auf Zeit, möbliertes Apartment, voll ausgestattete Wohnung, teilmöblierte oder unmöblierte Objekte. Die Großstadt bietet eine Vielzahl an Wohnungskonzepten und Möglichkeiten. Das einzige, was dann nicht ganz so oft zu finden ist, sind moderate Eigentumswohnungen, Grundstücke oder Häuser zum Kauf. Viele Eigentümer von Wohnungen oder Häusern profitieren finanziell von deren Vermietung und selten ist der Wunsch zum Immobilienverkauf da.

Natürlich ist eine Vermietung der Wohnung in Frankfurt nicht immer ganz stressfrei, aber dennoch lukrativ. Wenn man einmal eine Glücks-Immobilie gefunden hat, die in einem guten Zustand und bezahlbar ist, dann ist das wie ein Sechser im Lotto. Viele Interessenten beim Immobilienkauf sind während des Kaufprozesses aber doch überrascht, welche Kosten entstehen. Wir liefern einen kleinen Überblick über Kostenfallen beim immobilienkauf in Frankfurt am Main:

1) Grunderwerbssteuer

Die Grunderwerbssteuer ist ein hoher Posten beim Erwerb der Immobilie. Sie kann teilweise bei 6,5 % des Kaufpreises liegen.  Frankfurter Eigentumswohnungen und Häusern sind sehr begehrt, die Preise entsprechend teuer und folglich auch die Grunderwerbssteuer hoch. In Frankfurt liegt sie aktuell bei 6%.

2) Notarkosten

Unabdingbar und ein großer Batzen Geld muss auch für die Notarkosten eingeplant werden. Der Notar kümmert sich um die Eintragung im Grundbuch, die von vielen Darlehensgebern verlangt wird. Das Honorar ist gesetzlich geregelt und beträgt i.d.R. rund 2 % des Kaufpreises. Ein Notar ist für beide Parteien gleichermaßen zuständig und unparteiisch. Er wird in den meisten Fällen dennoch vom Käufer bezahlt.

3) Professionelles Gutachten

Viele Eigentümer verschätzen sich gewaltig mit der Einschätzung ihrer eigenen Immobilie. Ein Gutachter erstellen zu lassen, ist immer ratsam. Ein professionell erstelltes Gutachten ist ein weiterer Kostenfaktor: 1.000€  bis 3.000€ können hierfür anfallen.

4) Kommunale Gebühren

Oft gehen Käufer von Immobilien davon aus, dass die monatlichen Gebühren für den Kredit die einzigen Kosten sind, die nach dem Kauf auf sie zukommen. Viele rechnen vorab ihre vorher geleistete  Mietzahlung als Gegenwert zu den Kreditgebühren. Jedoch fallen - wie wir in späteren Punkten noch sehen werden- weitaus mehr Kosten an. Zu diesen Kosten gehören auch die kommunalen Gebühren, wie Müll- und Abwasserentsorgung, Grundsteuer und in einigen Kommunen eine Beteiligungsgebühr für den Bau und die Sanierung angrenzender Straßen und Gehwege.

5) Versicherungen

Abgesehen von einer Wohngebäudeversicherung bei einem Hauskauf, kommen noch weitere Versicherungen auf Immobilienkäufer zu. Eine private Haftpflichtversicherung, ggf. eine Grundbesitzerhaftpflichtversicherung müssen definitiv auch sein. Wenn man eine hohe Kreditsumme aufgenommen hat, um sich den Traum vom Eigenheim zu realisieren, sollte man ebenfalls über eine Berufsunfähigkeitsversicherung und eine gute Hinterbliebenenversorgung nachdenken.

6) Instandhaltung und laufende Kosten

Eine Immobilie muss Instand gehalten werden. Reparaturen, die man früher getrost einfach an den Vermieter gemeldet hat, müssen nun selbst geleistet und bezahlt werden. Eine defekte Heizung, kaputte Rohre oder ein Schaden am Dach sind kleine Katastrophen für Käufer, die sich ihren Traum mit Fremdkapital ermöglicht haben. Hinzu kommt, dass man meist höhere Nebenkosten hat. Selten verkleinert man sich bei einem Kauf, sodass auch die laufenden Strom-, Heizungs- und Wasserkosten steigen.

Letztendlich sollte jeder Käufer sich vorab genau überlegen, wie viel Geld jeden Monat zur Verfügung steht. Vielen werden die monatlichen Belastungen irgendwann zu hoch und sie müssen ihren lang ersehnten Traum früher aufgeben als gedacht. Ein Kauf sollte immer mit der tatsächlichen Situation abgewogen werden, die finanziellen Mittel müssen korrekt eingeschätzt sein.  Die Einnahmen und Ausgaben genau vergleichen, ein kleines finanzielles Polster auch nach Kauf sowie die richtige Immobilie machen den Traum aber auch langfristig realisierbar.

 

 

 

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